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Erster Mitarbeiter

"Mein erster Mitarbeiter gratis" - Nachlese zur Veranstaltung vom 13. Februar 2014 im Seminarhotel Schloss Hernstein

Die erste Veranstaltung in der neuen Reihe des Wirtschaftsforums Triestingtal widmete sich der Thematik Ein-Personen-Unternehmen (EPUs) und ihr erster Mitarbeiter. Aktueller Anlass waren neue Förderprogramme des Arbeitsmarktservice Baden (AMS), die speziell auf die Bedürfnisse von EPUs und Kleinunternehmen (KMUs) ausgerichtet sind. Im Rahmen eines niederösterreichischen Schwerpunktprogramms sind diese Förderungen vorerst für die Bezirke Mödling, Baden und Wr.Neustadt verfügbar.

Mehr als 50 Unternehmerinnen und Unternehmer aus den verschiedensten Regionen des Industrieviertels sind der Einladung des Wirtschaftsforums gefolgt und ins Seminarhotel Hernstein gekommen. Im stilvollen Ambiente des einstigen Jagdschlosses der Familie Habsburg präsentierte Claudia Schweiger, Leiterin des AMS Baden die aktuellen Förderprogramme und Dienstleistungen für Unternehmen (Präsentation steht als Download bereit - siehe unten!). 

Neue AMS-Förderungen für EPUs & KMUs

Herzstück des neuen Programms ist die Möglichkeit, den ersten Mitarbeiter bis zu einem Jahr gefördert ins Unternehmen hineinwachsen zu lassen. "Damit haben sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer die Chance langsam zusammenzuwachsen", betont Claudia Schweiger und spricht damit die Herausforderung vieler Betriebe an, künftige Mitarbeiter mit den Besonderheiten und Spezifika eines Gewerbes vertraut zu machen.

Gemeinsam mit Maria Tschiederer vom Unternehmerservice des AMS wurde in der anschließenden Diskussion auf die Detailfragen des Publikums eingegangen. Dabei zeigten sich viele überrascht, wie unkompliziert und mit welch geringem administrativen Aufwand für die Unternehmen die Leistungen des AMS in Anspruch genommen werden können.

EPU-AsssistentInnen

Ein besonders interesantes Angebot bietet das AMS in Zusammenarbeit mit dem RIZ an: EPU-AssistentInnen entlasten Selbständige (EPUs) im Arbeitsalltag wie bei der Terminkoordination, beim Telefonmarketing und Nachtelefonieren, bei der Adressverwaltung, Korrespondenz, bei Mailings, bei der Einnahmen- & Ausgabenrechnung, dem Liquiditätscontrolling, der Rechnungslegung, dem Mahnwesen u.v.a.m. Die EPU-AssistentInnen sind typischerweise qualifizierte Wiedereinsteigerinnen, die jedoch beim AMS angemeldet bleiben und dem Unternehmen je nach Bedarf stundenweise überlassen werden. Kosten dafür entstehen erst nach vier Monaten, wobei hier max. 50 % der Lohnkosten vom EPU selbst getragen werden müssen. Maximale Laufzeit: 12 Monate.

Wirtschaft & Kunst

Kreativität stand im Mittelpunkt eines Gesprächs mit Annette Grögler, freischaffende Künstlerin aus Enzesfeld-Lindabrunn. Anhand einer kleinen Ausstellung erzählte sie, wie sie zur Malerei gekommen war und welchen Beitrag sie gemeinsam mit ihrem Künstlernetzwerk für Wirtschaftstreibende leisten kann. Denn nicht selten benötigen auch kleine und kleinste Betriebe attraktiv gestaltete Geschäftsunterlagen und anderes mehr. Dabei profitieren diese von einer besonders individuellen und einzigartigen Gestaltung sowie von günstige Preisen. 

Ein kleiner Imbiss und Erfrischungen unterstütze das anschließende Netzwerken, bei dem wieder viele neue Kontakte geschlossen werden konnten.


Die Veranstaltung kam mit Unterstützung des AMS und der Firmen ALLDIALOG, BIZ-IMPROVER, DER PRODUZENT, GERRARIUS und GROEGLER ELECTRONIC zustande.


Auftaktveranstaltung EPU & KMU- Schutzschild


Das Video zur Veranstaltung

Claudia Schweiger, AMS-Leiterin Bezirk Baden stellt neue Förderprogramme vor.

Damen und Herren der verschiedensten EPUs und KMUs folgten den Ausführungen.

Mitglieder der WFTT-Taskforce. Nebentisch: StR Susanne Wagenhofer & Josef Pichler

Über 50 Vertreterinnen und Vertreter von EPUs & KMUs füllten den Raum im Schloss Hernstein.

Alle Fotos (c) J L Zeitelberger 2014
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Kurt Ludikovsky,
16.02.2014, 02:07